Nutzung nachhaltiger Energiequellen Drucken

 

- Wir übernehmen Verantwortung -



Die zunehmende Klimaerwärmung und die Verknappung fossiler Energieträger erfordern ein grundlegendes Umdenken in der Energieversorgung. Unser Ziel ist es eine geschlossene Kreislaufwirtschaft zu erreichen, wodurch ein Beitrag zur Reduzierung des Kohlendioxid-CO2- Ausstoßes in die Atmosphäre geleistet wird. Aber auch dass hochwertiger, organischer Dünger (Gärrest) als Äquivalent zu mineralischen Düngemittel erzeugt wird.



Biogasanlage

An den Standorten Gladau, Kleindemsin, Binde, Fahrbinde und Brenkenhof betreiben wir derzeit Biogasanlagen verschiedener Größenordnungen und unterschiedlicher Hersteller.    Die Anlagen sind jeweils den örtlichen Gegebenheiten angepasst, so dass neben der erzeugten Energie auch eine sinnvolle Nutzung der anfallenden Wärme erfolgt.


Ziel ist es an allen Straathof-Standorten eine Biogasanlage zu errichten.


Wir speisen zurzeit pro Jahr ca. 30.500 Megawatt „grünen Strom“ ins Netz ein. Die Abwärme der Anlage nutzen wir, um die Ställe zu heizen und um die Abteile mit warmem Wasser zu reinigen. Darüber hinaus bekommen die Ferkel im Flatdeck angewärmtes Futter. So können wir auf fossile Brennstoffe verzichten. Die Biogasanlage des Betriebes trägt dazu bei, dass die CO2-Immission zu Herstellung herkömmlicher elektrischer Energie, um circa  18.910 t pro Jahr verringert wird.


In unserer Biogasanlage wird Gülle zusammen mit nachwachsenden Rohstoffen (NAWARO) verstromt. In den Fermentern werden die Gärsubstrate auf eine optimale Temperatur (38°- 40°) erhitzt und zur Biogasproduktion aufbereitet. Das Biogas, welches an der Oberfläche des Substrates entweicht, wird im oberen Bereich (Tragluftdach) des Biogas-Behälters gesammelt und in einem angeschlossenen Blockheizkraftwerk zur Erzeugung von Strom und Wärme weiterverarbeitet. Das nach dem Gärprozess verbleibende Substrat, der Gärrest, kann als hochwertiger Dünger verwendet werden.




 

Bis zur Ausbringung auf den landwirtschaftlichen Äckern und Wiesen werden Gärrest und Gülle bis zu 6 Monaten in abgedeckten Behältern auf den Anlagen zwischengelagert. Die Gärreste werden in den Behältern gasdicht gelagert, um das Entweichen von Methan und Ammoniak vor dem Ausbringen auf die Felder zu verhindern. Im Vergleich zur Gülle hat der Gärrest einen wesentlich höheren Trockensubstanzgehalt und einen größeren Düngewert, so dass der Einsatz mineralischer Düngemittel reduziert werden kann. Gleichzeitig ist er im Vergleich zur Gülle fast geruchlos bei der Ausbringung.



Solaranlagen geplant

Wir planen den Bau von Solaranlagen an allen Standorten. Unsere Betriebe bieten durch ihre Größe, Lage und Ausrichtung dazu die besten Bedingungen. Die Montage der Photovoltaikanlagen in den Anlagen Binde und Fahrbinde ist abgeschlossen. Durch den so produzierten Strom wird kein CO2 freigesetzt, welches bei der Herstellung von Strom aus fossilen Brennstoffen entsteht. Jede Anlage wird dann zur Minderung der CO2  Belastung der Umwelt um 520.000 kg pro Jahr beitragen. Geplant sind 4 bis 5 weitere Anlage mit Solar auszustatten und zum eigenen Verbrauch zu nutzen.



Emissionsarme Tierhaltung

Die Bauweise der Stallgebäude, die technische Ausrüstung und die Futterzusammensetzung zielen in einem emissionsarmen Haltungssystem. Durch den Einbau von mehrstufigen Abluftreinigungsanlagen, werden Staub und vor allem Ammoniak aus der Stallluft gefiltert. Wir nehmen durch eine Phasenfütterung mit exakter Nährstoffanpassung sowie durch eine Optimierung der Aminosäureversorgung der Tiere Einfluss auf die Immission jedes einzelnen Tieres.

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